58 Prozent aller Projekte kosten mehr Zeit und Geld als ursprünglich geplant – der größte Anteil entfällt dabei auf die Übergangsphase.
Menschen im Mittelpunkt
Einer der wichtigsten Aspekte ist die Personalübernahme. „Wird die Mitarbeiterperspektive vernachlässigt, ist die Chance eines Misserfolgs sehr hoch.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Towers Watson in einer aktuellen Studie, die „HR als kritischen Erfolgsfaktor“ bei Mergers & Acquisitions- und Outsourcing-Projekten untersucht hat.
„In weit mehr als 100 Projekten konnte T-Systems mehrere tausend Beschäftigte erfolgreich übernehmen. Die erfolgreiche Überführung neuer Mitarbeiter ist dabei vor allem eine Frage des Respekts“, erklärt Dr. Matthias Schuster, Geschäftsführung Personal und Arbeitsdirektor von T-Systems: „Wir wollen, dass sie bei uns ankommen.“
Darum entwickelt T-Systems mit den zukünftigen Mitarbeitern so schnell wie möglich Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten für die Zeit nach ihrem Wechsel. „Wir holen sie ab aus ihrer Verunsicherung und sprechen aus, welches Interesse wir daran haben, neue IT-Kollegen mit unterschiedlichstem Branchen-Background an uns zu binden“, sagt Schuster.
Geringe Fluktuation
Für die Übergangsphase hat T-Systems eine Methodik entwickelt, mit der sie die neuen Mitarbeiter frühzeitig für sich gewinnt und vom ersten Tag in die eigene Organisation integriert. Ein spezielles Transition-Team leitet Maßnahmen ein, damit die neuen Kollegen möglichst schon am ersten Arbeitstag voll integriert sind. Entscheidend ist auch, den neuen Mitarbeitern Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Dazu tragen ein internationales Mitarbeiter-Entwicklungskonzept und eigene Schulungszentren bei sowie ein weit gefächertes CAMPUS-Programm, das T-Systems speziell für Übernahmen im Rahmen von Outsourcing-Projekten entwickelt hat. Die geringe Fluktuation nach der Übergangsphase zeigt, dass die Transition-Programme erfolgreich sind.